Bilder mit freundlicher Genehmigung von Arno Kowalewski.
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Arno Kowalewski.

Aktuelles

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es lange noch nicht dasselbe.

 

Mit einer sehr zufriedenstellenden Resonanz haben wir am Samstag, den 19. März 2016 unseren ersten Stammtisch durchgeführt. Besonders hat uns gefreut, dass viele Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Tag am Stammtisch nicht teilnehmen konnten, sich entschuldigt haben und darum gebeten haben, zum nächsten eingeladen zu werden.

 

Und doch gibt es viele Bürgerinnen und Bürger, die auf die Informationen aus der Zeitung angewiesen sind. Und schnell entsteht hier ein Zerrbild, denn niemand hat sich über das Verhalten der Verwaltung ernsthaft beklagt. Natürlich könnte vieles schneller gehen, besonders dann, wenn man, wie wir, unruhig auf den Start der Unterschriftensammlung wartet. Und so geht es vielen Bürgerinnen und Bürgern, die uns immer wieder ansprechen, wann sie denn nun endlich gegen die Entscheidung des Rates ihre Unterschrift leisten können.

 

So erzeugt der Zeitungsbericht vom 22.3.2016 ein Bild, das der Realität nicht entspricht.

 

Wie in den Wochen zuvor suchen wir trotz unterschiedlicher Meinungen einen gemeinsamen Weg, ein zulässiges Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen, natürlich mit der Absicht, es erfolgreich abzuschließen. In einem ausführlichen vierseitigen Schreiben haben wir inzwischen der Bürgermeisterin und der Verwaltung auf ihr Schreiben geantwortet.

Die in der Berichterstattung vom 22.3.2016 benutzten Vokabeln wurden von uns im Kreis der Anwesenden nicht benutzt, da dies nicht unserem Stil entspricht. Wie könnten wir ein „Gesprächsgebaren“ kritisieren, wenn es noch kein Gespräch gegeben hat? Vielmehr haben wir unsere Argumente für den Standort Moltkestraße erläutert und auch den vermehrten Verkehr zum Zentrum als Gegenargument zur Lösung „GHS“ angeführt, allerdings nicht von einem zu erwartenden „Stauchaos“ gesprochen.

 

Unser Antwortschreiben ist der Bürgermeisterin sehr kurzfristig vorgelegt worden und wir werden entsprechend auf ihre Antwort und ein evtl. Gesprächsangebot warten. Es liegt nicht im Interesse unserer Initiative, einen Konflikt herbeischreiben zu lassen, den es so nicht gibt und den wir auch nicht haben wollen. Die Schwelmer Bürgerinnen und Bürger sollen in Zukunft stolz auf ihr neues Rathaus sein, dass nach unseren Vorstellungen zentral in der Mitte der Stadt entstehen soll.

 

Wenn nun noch ein drittes -und trotz erbetener Hilfestellung durch die Verwaltung- unzulässiges Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden müsste, würde dies die demokratische Kultur und das Ansehen der Verwaltung gleichermaßen beschädigen.

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© Norbert Meese