Bilder mit freundlicher Genehmigung von Arno Kowalewski.
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Arno Kowalewski.

Unser Ziel

 

 

 

Ein zentrales Rathaus „In die Mitte der Stadt“

Ziel des Bürgerbegehrens ist, das neue Rathaus in der Innenstadt am Standort des heutigen Bürgerbüros im Bereich der Moltkestraße/Schillerstraße zu errichten.

Unsere Entscheidung für die Durchführung eines Bürgerbegehrens beruht auf unserer Überzeugung, dass eine Frage von so zentraler Bedeutung, die unsere Stadt über Jahrzehnte prägen wird, durch die Bürgerinnen und Bürger selbst getroffen werden muss.

Daher haben wir gesagt:

 

Unser Rathaus! Unsere Entscheidung! Unsere Zukunft!

 

Für uns ist ein Rathaus kein bloßes Bürogebäude einer Verwaltung, sondern zentraler Bestandteil des Lebens in einer Kommune. Eine moderne Verwaltung ist ein Dienstleister, der die Menschen in der Stadt in allen Lebenslagen – sei es Geburt oder Todesfall, Eheschließung oder Kindergartenplatz, Bauantrag oder Seniorenberatung –begleitet und berät. Deshalb möchten wir, dass unsere Ansprechpartner in der Verwaltung für alle Menschen immer und in jeder Hinsicht barrierefrei erreichbar sind, auch zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ein Rathaus in der Innenstadt wird darüber hinaus zu einer Belebung von Gastronomie und Handel beitragen. Die Mitarbeiter der Verwaltung finden in der Innenstadt nicht nur ein attraktives Arbeitsumfeld, das sich motivationsfördernd auswirken wird, sondern sie werden auch ihrerseits in Pausenzeiten oder nach Dienstschluss die dort vorhandenen Angebote und Einrichtungen nutzen und Kaufkraft in die Stadt bringen.

Diese Potenziale dürfen aus unserer Sicht keinesfalls ungenutzt bleiben!

 

 

Aufgaben eines „zentralen Standortes“

Um die Diskussion über ein Bürgerhaus qualifiziert führen zu können, bedarf es einer umfassenden Betrachtung. Die Frage des Standortes ist dabei die entscheidende; legt man damit doch die Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten fest. Ein „Rathaus“ ist nicht nur der Arbeitsplatz für die Beschäftigten der Verwaltung. Hier findet auch das Leben einer Kommune statt.

 

 

Die Erreichbarkeit

Die Erreichbarkeit an einem zentralen Standort ist für die Bürger von entscheidender Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um Entfernung, die in Metern gemessen werden kann. Vielmehr muss ein Rathaus in den Wegebeziehungen liegen, die im Alltag von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Wenn man so will, liegt das Rathaus auf dem Weg. Damit ist es eingebunden in den Alltag, unnötige Wegezeiten entfallen und es entsteht im weitesten Sinne kein zusätzlicher Verkehr.

 

 

Barrierefreiheit

Ein neues Gebäude muss physikalisch barrierefrei sein und kann als Standard vorausgesetzt werden. Die Barrierefreiheit beginnt aber bereits im Umfeld und endet letztendlich in der Nutzbarkeit des Gebäudes und der Dienstleistung. Eine zentrale Anbindung an den ÖPNV stellt nicht nur die Erreichbarkeit für jedermann sicher, sondern ist der Garant dafür, dass die Verkehrssysteme neben dem Automobilverkehr stärker genutzt werden können. Gleichzeitig reduziert es den Stellplatzbedarf für das neue Gebäude.

Mit einer gut ausgebauten ÖPNV Anbindung ist auch für die Beschäftigten der Verwaltung eine umweltfreundlichere Anfahrt möglich. Zur Förderung können entsprechende Anreizsysteme (z.B. Zuschuss zu den Tickets) geschaffen werden.

 

 

Verbindende Angebote

Neben der Verwaltung mit einer ausgebauten Dienstleistung des Bürgerbüros sind die Musikschule, die Volkshochschule und die Stadtbücherei städtische Angebote, die an einem Standort angeboten werden. Allein bei den genannten Angeboten spielt die Aufenthaltsqualität der Besucher und gegebenenfalls ihrer Begleiter eine nicht zu unterschätzende Rolle. Entstehende Wartezeiten können im nahen Umfeld sinnvoll ausgefüllt werden. Gastronomie und Einzelhandel werden hier automatisch profitieren.

Durch ein angemessenes Raumangebot für in der Stadt ansässige Organisationen wird die Akzeptanz und tatsächliche Nutzung des Standortes deutlicher. Selbsthilfegruppen wie zum Beispiel die Rheumaliga und andere Einrichtungen können hier tageweise ihre ehrenamtlichen Dienstleistungen anbieten. Nicht selten sind sie auch mit einem Behördengang verbunden. So werden zum Beispiel Sozialamt, Rentenberatung und andere Stellen im Zusammenhang aufgesucht.

 

 

Kostenreduzierung

Die Investition in ein neues Verwaltungsgebäude muss sich rechnen. Wer über nachhaltige Konsolidierung spricht, kann nicht nur die Sachkosten im Tagesgeschäft meinen. Ein großer Teil der Kosten im laufenden Jahr sind Betriebskosten. In den bestehenden Gebäuden fallen notwendige und zu einem erheblichen Teil nicht umgesetzte Instandhaltungskosten an. Diese gilt es einzusparen und können für eine nachhaltige Entwicklung eingesetzt werden. Damit sind Investitionen in ein neues Gebäude die Sparmaßnahmen für morgen. Nur so wird es möglich sein die notwendigen Mittel für Sport, Kultur und das gesamte Gemeinwohl in Zukunft aufbringen zu können.

 

 

Für die Zukunft planen

Eine so wichtige und weitreichende Entscheidung braucht einen entsprechenden Betrachtungshorizont. Jede Entwicklung ist eine Investition in die Zukunft, nur die Reichweite dieser Entscheidung gilt es zu betrachten. Es darf nicht nur eine „aus der Not geborene“ Entscheidung sein. Es muss eine Verbesserung für alle Ebenen geben. Ein öffentliches Gebäude hat auch immer einen Vorbildcharakter, so dass zukünftige Entwicklungen für die Bürgerinnen und Bürger vorgelebt werden können. 

Unser Flyer zum Bürgerbegehren
Infoflyer_Bürgerbegehren_Rathaus.pdf
PDF-Dokument [479.9 KB]
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© Norbert Meese