Bilder mit freundlicher Genehmigung von Arno Kowalewski.
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Arno Kowalewski.

Die Ausgangssituation

 

Die schlechte Situation unserer Verwaltungsgebäude ist bekannt. Letztendlich verteilt sich unsere Verwaltung auf 5 Standorte*.

 

Schon im letzten Jahrhundert wurde über einen neuen zentralen Standort nachgedacht. 2010 wurde der Gedanke wiederaufgenommen und 2012 wurden Gutachten vorgelegt.

 

Inzwischen ist es in der Politik unumstritten, dass ein neuer Standort entstehen muss. Dies hat der Rat am 26.Januar 2016 beschlossen.


Leider hat er auch beschlossen, einen Standort zu wählen, der mehr Nachteile als Vorteile bringt. Wir wenden uns gegen diesen Teil des Beschlusses.

 

Ein neues Rathaus gehört in die Innenstadt, weil hier die Möglichkeit eines Neubaus gegeben ist und wir eine Nutzungsdauer von 80 Jahren haben werden. Allein dies wird mit der Sanierung eines schon 40-jährigen Gebäudes nicht erreichbar sein.

 

Hinzu kommt die nicht vorhandene Anbindung des ausgewählten Standortes. Nicht ausreichende Parkplätze, mitten im Wohngebiet, schlechte Anbindung an den ÖPNV.

 

Daher haben wir am 15. Februar 2016 das Bürgerbegehren auf den Weg gebracht. Der Standort muss für die Zukunft geplant werden und nicht einer kurzfristigen Haushaltslage entsprechen. Wir müssen ins Sparen investieren.

 

Die Gutachter des letzten Jahrhunderts haben im Übrigen schon die Moltke- und Schillerstraße als den idealen Standort ausgemacht.
 

Ein „Rathaus“ ist nicht nur der Arbeitsplatz für die Beschäftigten der Verwaltung. Hier findet auch das Leben einer Kommune statt.
 

Die Verwaltung einer Stadt hat dafür zu sorgen, dass unsere gesellschaftlichen Regeln eingehalten werden, so gehört eine gut arbeitende und in jeder Hinsicht leicht zu erreichende Verwaltung zu unserem Leben. Gerade aus diesem Grunde ist es von großer Bedeutung, dass eine Verwaltung sich nicht um sich selbst dreht, sondern bei ihrem Handeln immer die Bürgerinnen und Bürger im Auge hat. Für uns ist es wichtig, eine in jeder Hinsicht barrierefreie Erreichbarkeit zu haben, da von der Geburt, der Eheschließung, dem Bauantrag, der Rentenberatung, dem Kindergartenplatz, bis zum Todesfall hier unsere Ansprechpartner sitzen. Dazu bedarf es neben der guten Erreichbarkeit eines guten Arbeitsumfeldes, was letztendlich eine gute Dienstleistung erst möglich macht.

 

Barrierefreiheit darf sich nicht nur auf die physikalische Barrierefreiheit beziehen, sondern beinhaltet jede Form des Zuganges für alle Menschen. Unabhängig von spezifischen körperlichen oder technischen Einschränkungen muss der Zugang ohne fremde Hilfe möglich sein.

 

* VG I, VG II, VG III, Musikschule/VHS, Bücherei

Unser Flyer zum Bürgerbegehren
Infoflyer_Bürgerbegehren_Rathaus.pdf
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© Norbert Meese